10 Tipps für Dein Hochzeitsbudget | Spreeweiss

10 Tipps für Dein Hochzeitsbudget

Das Budget ist ein Thema, was den meisten Paaren ziemlich schwerfällt. Das ist aber ziemlich schlecht, weil nur mit einer richtigen Budgetplanung kannst Du wirklich auch eine Traumhochzeit feiern. Deshalb gebe ich Dir hier meine 10 besten Tipps für Euer Hochzeitsbudget mit auf dem Weg:

1. Budget aufstellen und aktualisieren

Den ersten richtigen Schritt machst Du jetzt gerade schon, Du beschäftigst Dich mit dem Thema Hochzeitsbudget. So bist Du manchen Paaren schon einen wichtigen Schritt voraus. Es gibt grundsätzlich zwei Wege, ein Hochzeitsbudget aufzustellen: Ihr legt eine Obergrenze fest oder Ihr addiert alle Kosten auf. Wenn Ihr auf Ersparnisse zurückgreifen könnt und genau wisst, wie viel Geld Ihr maximal ausgeben könnt oder wollt, dann nimmt diese Summe und teilt sie unter den verschiedenen Punkten auf. Euch stehen beispielsweise 15.000 € zur Verfügung, dann plant 2.000 € für die Location, 1.500 € für das Musikprogramm usw. ein. Oder Ihr lasst Euer Budget zunächst offen, holt Angebote bei Euren Wunschdienstleistern ein und rechnet diese nach und nach zusammen. Bei dieser Variante gibt es ein größeres finanzielles Risiko, weil Ihr relativ spät bemerkt, wie hoch die Gesamtsumme tatsächlich ist. Das ist ganz davon abhängig, wie schnell Euch die Angebote aller Dienstleister vorliegen.

Generell gilt: machen ist besser als warten. Stellt Euch eine Übersicht gleich zu Beginn auf. Das Budget ist wie der Zeitplan ein lebendes Dokument und muss regelmäßig angepasst werden. Ist der Anfang erstmal geschafft und das Grundgerüst steht, dann ist die restliche Budgetplanung gar nicht mehr so aufwändig.

2. Prioritäten setzen

Jetzt liegt Dein Budgetplan vor Dir und es fällt Dir vielleicht schwer, einzelne Pakete zu beziffern. Das ist ganz normal, denn selten hast Du mit Angeboten von all den Hochzeits-Dienstleistungen im Alltag zu tun. Überlegt Euch, was Euch als Paar besonders wichtig bei der Hochzeit ist und setz eine Prioritätenliste auf. Je wichtiger ein Punkt ist, desto mehr solltest Du bei der Auswahl des Dienstleisters auf Qualität achten und daher auch bereit sein, diese zu bezahlen. Stellt Euch Fragen wie: Soll es erstklassige Speisen geben oder lieber non-stop Partystimmung herrschen? Plant Ihr einen großen Auftritt mit prunkvollem Hochzeitsauto oder soll der Raum sehr gut ausgestaltet sein?

3. Puffer einplanen

Puffer sind sowohl in der Zeitplanung als auch beim Budget sehr wichtig. Sie fangen unvorhersehbare Änderungen auf, ohne dass Du sofort in Schwierigkeiten kommst und das Budget gesprengt wird. Hierbei kannst Du entweder jedem Thema (also Catering, Programm, Location etc.) einen kleinen Puffer geben oder Du planst am Ende Deiner Budgetübersicht eine Position für den Puffer ein. Egal wie, Du wirst früher oder später froh darüber sein. Kommst Du zum glücklichen Punkt und musst nicht auf den Puffer zurückgreifen, freut sich Eure Urlaubskasse mit Sicherheit. Generell rate ich, ca. 10 % vom Gesamtbudget als Puffer einzuplanen – bei 10.000 € Budget sind also 1.000 € davon Puffer.

4. Angebote vergleichen

Auch wenn es zeitaufwändig ist, aber Angebote zu vergleichen lohnt sich. Du bekommst so ein gutes Gefühl, welcher Anbieter übertrieben viel oder wenig verlangt und kannst Dir überlegen, ob es Dir das wert ist. Beim Vergleichen von Angeboten gibt es nicht nur finanzielle Ersparnisse sondern auch die Möglichkeit, mehr oder andere Leistungen zu bekommen. Zwei Fotografen, die die gleiche Summe verlangen, können trotzdem unterschiedliche Leistungen anbieten: nur bei einem sind Aufnahmen mit einer Drohne möglich, oder nur der andere bietet für den Preis noch ein zusätzliches Fotobuch mit an. Du merkst, hier gibt es viele Möglichkeiten, die Du nur durch das Vergleichen von Angeboten erfahren kannst.

5. Rabatte erfragen

Rabatte zu erfragen fällt nicht jedem leicht und ich möchte auch nicht, dass Du bei jedem Angebot nachfragst, ob es nicht auch günstiger geht. Die Anbieter müssen von diesen Einnahmen leben und Profis haben sich ihr Wissen über Jahre hinweg angelernt, das sollte auch honoriert werden. Aber an sich solltest Du Dir bei manchen Angeboten die Frage stellen, ob Ihr als Paar im Gegenzug etwas anbieten könntet, was der Dienstleister gebrauchen kann und somit das Angebot attraktiver gestaltet wird. Plant Ihr z. B. kurz vor der Hochzeit einen Polterabend, macht es Sinn, den Caterer anzubieten, hier auch Essen zu liefern. So wird sein Auftragsvolumen größer und kann es so ggf. günstiger anbieten als zwei einzelne Caterer. Auch beim Thema Musik kommt Ihr oft günstiger, wenn Ihr jemanden findet, der sowohl bei der Trauung als auch am Abend für Euch da ist als wenn ihr zwei verschiedene Künstler anfragt. Viele sind auch auf der Suche nach realistischen Hochzeitsfotos für die Social Media Plattformen. Wenn das für Euch in Frage kommt, könnt ihr ein paar Fotos für Instagram, Facebook und Co. anbieten.

6. Pinterest ist nicht die Realität

Ich liebe Pinterest und nutze es täglich. Meine Paare hören von mir aber regelmäßig auch den Satz: „Pinterest ist nicht real“. Ich meine damit, dass hier sehr viele Fotos zu finden sind, die für das Web optimiert wurden. Sei es, dass die Farbgebung und Kontraste verbessert wurden oder dass das Foto an sich gestellt ist. Sehr viele nutzen Styled Shootings für die Website – ich übrigens auch ab und zu. Daran ist nichts falsch, denn so kann jeder Anbieter auch mal etwas Neues ausprobieren und ist nicht an die Wünsche des Kunden gebunden, aber es kann auch auf einer realen Hochzeit unpraktisch sein. Betrachtet die Fotos also immer auch mit einem kritischen Auge.

7. Aktionen nutzen

Besonders wenn Du noch einige Monate Zeit hast, bis Ihr heiratet, gibt es viele gute Möglichkeiten saisonale Aktionen zu nutzen und Hamsterkäufe zu tätigen. Klassisches Beispiel ist Sekt kaufen an Silvester. Da gibt es viele verschiedene Marken in großen Mengen im Angebot und der Sekt kann sehr gut für den Polterabend oder Sektempfang genutzt werden. Kerzen und Lichterketten sind kurz nach Weihnachten oft runtergesetzt. Am Valentinstag gibt es viele besondere Süßigkeiten für Eure Candy Bar. Halte die Augen offen.

8. Do-it-Youself (DIY)

Wenn das nötige Geschick vorhanden ist und Du etwas Zeit investieren kannst, überlege das eine oder andere Detail selbst herzustellen. Einladungskarten eigenen sich da zum Beispiel oder ganz klassisch das Gastgeschenk. Auf Pinterest findest Du sogar Anleitungen für einen Traubogen – siehe Dich gerne auf meinen Pinnwänden um.

9. Leihen statt kaufen

Es ist nicht nötig, alle Dekorationsartikel selbst zu kaufen. Ehrlich gesagt, finde ich es auch nicht besonders logisch. Damit die Tischdeko richtig wirkt, benötigt man auch gewisse Mengen. Wenige überlegen, wo die selbst mit Spitze beklebten Gläser oder 80 Stuhlhussen/-schleifen nach der Hochzeit eingesetzt werden. Und da kommen schnell mal Mengen zusammen, die in einem normalen Haushalt nicht gebraucht werden können. Und ebay Kleinanzeigen oder diverse Facebook-Hochzeits-Gruppen sind voll mit Verkaufsangeboten. Sucht Euch einen guten Verleih in Eurer Nähe. So habt ihr auch weniger Stress in der Vor- und Nachbereitung.

10. Termin klug wählen

Auch wenn ich mich wiederholen sollte, aber eine Hochzeit muss nicht immer zwischen Mai und August gefeiert werden. Da ist die Hochsaison und das bedeutet, die Dienstleister können höhere Preise verlangen. Zusätzlich hast Du noch den Termindruck, schnell einen passenden Dienstleister zu finden. Muss es unbedingt in diesen Monaten sein, überlege Dir, ob ein Termin unter der Woche nicht auch möglich ist. Heutzutage arbeiten sehr viele Menschen auch am Wochenende oder haben eine längere Anreise. Ein Großteil Deiner Gäste wird sich daher sowieso Urlaub nehmen, auch wenn die Hochzeit an einem Samstag wäre.

2019-02-18T08:34:18+00:00

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